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Der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis ist ein wirklich sehr interessantes Buch. Er ist über viele Jahre hinweg von vielen verschieden Redakteuren zusammengetragen und viele male umgearbeitet worden. Er enthält Beiträge unzähliger Reisender und Forscher.

Die Einleitung beginnt folgendermaßen:
"Der Weltraum", heißt es da, "ist groß. Verdammt groß. Du kannst dir einfach nicht vorstellen, wie groß, gigantisch, wahnsinnig riesenhaft groß der Weltraum ist. Du glaubst vielleicht, die Straße runter bis zur Drogerie ist eine ganz schöne Ecke, aber das ist einfach ein Klacks, verglichen mit dem Weltraum. Paß mal auf ..." und so weiter.

Nach einer Weile beruhigt sich das Buch stilistisch ein bißchen und berichtet von Dingen, die man wirklich wissen muß, wie zum Beispiel die Geschichte von dem sagenhaft schönen Planeten Bethselamin, der über seinen immer rapideren Gewichtsschwund, an dem zehn Billionen hungrige Touristen jährlich schuld sind, dermaßen beunruhigt ist, daß einem der Nettounterschied zwischen der Menge, die man auf dem Planeten ißt, und der Menge die man während des Aufenthalts auf den Planeten wieder ausscheidet, vor der Abreise vom Körpergewicht chirurgisch abgezogen wird: deshalb ist es so ungeheuer wichtig, sich jedesmal, wenn man auf die Toilette geht, eine Empfangsbescheinigung geben zu lassen.

Oder:

(Auszug aus dem Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis, Seite 63.254.789.542, 
Abschnitt 2c, Stichwort: Hitchhikers Zine to United, Unterabschnitt: Geschichte des)

Das Hitchhikers Zine to United wurde im Juni 1994 von Bernhard C. Witt gegründet und veröffentlichte zunächst nur die Spielergebnisse der von ihm geleiteten United-Partie mit zwei Ligen. Schon nach der ersten Saison wurde die United-Partie um eine dritte Liga erweitert. Außerdem starteten zahlreiche neue Spiele: eine Partie The Dirty Dozen mit zwei Ligen unter Leitung von Michael Frenzel. Die erste Version von Hartmut Witts Hi_Zockey und eine Abart von Ostfriesischem United, geleitet von Stef. Heyd. Einige Monate später wurde auch Turnierfußball und Turnited eingeführt.

Zwischenzeitlich gespielt, aber inzwischen mangels Spielerinteresse wieder eingestellt wurden auch Snooker League, eine Eigenkreation von Bernhard C. Witt und Hi_Zer Reifen, eine Postspielumsetzung des Brettspiels "Um Reifenbreite". Hi_Zockey, im Hitchhikers Zine to United schon seit 1995 gespielt erschien 1997 unter dem Namen Dream Team auch als Kartenspiel bei Abacus Spiele.

Nach der Ausgabe 42 übergab Bernhard C. Witt aus Zeitmangel die Herausgeberschaft des Hitchhikers Zine an Stef. Heyd. Alle Spiele werden aber weiterhin von den (alt-)bewährten Spielleitern betreut.

Das Hitchhikers Zine to United erscheint jetzt regelmäßig alle vier Wochen und ist in der Regel 40-48 Seiten dick. Es werden derzeit folgende Spiele angeboten: United (drei 12er Ligen, kurze Warteliste), The Dirty Dozen (zwei 12er Ligen, kurze Warteliste), Heavy United (eine 12er Liga), Dream Team (zwei 8er Ligen mit anschließenden Play-Offs, kurze Warteliste), Ostfriesisches United, Turnierfußball und Turnited (Einstieg jederzeit möglich).

Und obwohl man im Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis eben auch solche wirklich sehr informative Artikel findet, muß man doch sagen, daß es eher ein sehr nachlässig redigiertes Buch ist, das viele Kapitel enthält, die den Herausgebern damals wohl ungeheuer toll vorkamen. Eines davon erzählt die Erlebnisse eines gewissen Fiet Vujagig, eines ruhigen und fleißigen Studenten an der Universität von Maximegalon, der Altphilologie, Umwandlungsethik und Historische Erkenntnis mittels Obertönen studierte und eine brillante Universitätskarriere vor sich hatte. Diesen Fiet Vujagig plagte nach einer nächtlichen Sause mit Zaphod Beeblebrox und ungezählten Pangalaktischen Donnergurglern immer brennender die Frage, was wohl mit all den Kugelschreibern passiert sei, die er sich im Laufe der letzten Jahre gekauft und dann irgendwann verloren hatte.

Es folgte eine lange Phase gewissenhafter Nachforschungen, die ihn durch die ganze Galaxis und zu den Hauptzentren unerwarteter Kugelschreiberverluste führten. Schließlich trat er mit einer kuriosen kleinen Theorie vor die Öffentlichkeit, die damals ziemlich fasziniert davon war. Irgendwo im All, sagte er, gibt es neben all den Planeten, die von Humanoiden, Reptiloiden, Fischoiden, wandelnden Baumoiden und superintiligenten Schatten blauer Färbung bewohnt werden, auch einen Planeten, der ausschließlich kugelschreiberoiden Lebensformen vorbehalten ist. Und dieser Planet ist es, sagte er, zu dem sich unbeaufsichtigte Kugelschreiber auf den Weg machen, indem sie still und heimlich durch Wurmlöcher im Kosmos in eine Welt entschwinden, in der sie, wie sie wissen, sich eines durch und durch kugelschreiberoiden Lebensstils erfreuen können, der weitgehend auf kugelschreiberorientierte Attraktionen zugeschnitten ist - kurz: in der sie die Kugelschreibervorstellung eines glücklichen Daseins verwirklichen können.

Und wie das mit Theorien so ist, war alles Friede, Freude Eierkuchen, bis Fiet Vujagig plötzlich behauptete, er habe diesen Planeten gefunden und dort eine Zeitlang als Chauffeur für eine Familie billiger grüner Wegwerfkugelschreiber gearbeitet, woraufhin er verhaftet und eingesperrt wurde, ein Buch schrieb und schließlich in eine Steueroase entlassen wurde, was üblicherweise das Schicksal all derer ist, die sich mit aller Entschlossenheit öffentlich lächerlich machen.

Als eines Tages eine Expedition zu den Raumkoordinaten ausgeschickt wurde, die Vujagig für den Kugelschreiberplaneten angegeben hatte, stieß sie lediglich auf einen kleinen Asteroiden, auf dem ein einsamer alter Mann wohnte, der hartnäckig behauptete, das sei alles nicht wahr - obwohl man später dahinterkam, daß er log. Ungeklärt blieb trotz allem die Frage, wie jedes Jahr die mysteriösen 60.000 Atair-Dollars auf sein brantisvogonisches Bankkonto kamen, und natürlich, was es mit Zaphod Beeblebrox' äußerst lukrativen Geschäften mit gebrauchten Kugelschreibern auf sich hatte.


"Na toll, wann kann ich wieder nach Hause?"